Review: The Handmaid’s Tale – Season 1

Mir fällt am Ende der Staffel nur eins ein: Was für eine krank geile Scheisse ist das bitte??

So erschreckend realistisch.

Jane Oswald aka Desfred war mal mit Luke verheiratet. Sie hat eine Tochter namens Hannah und

arbeitete in einem Buchverlag. Von jetzt auf gleich verliert sie ihren Job, Ihr Eigentum, Ihr altes Leben vor dem Sturz der Regierung. Sie flüchtet mit ihrere Familie vor Gilead und wird gefangen genommen und dem Kommandaten Fred Waterford zugewiesen. Vorher bekommt sie noch von Tante Lydia eine “Ausbildung als Magd”. Was man zu tun hat, was ihre Pflichten sind und was von ihre erwartet wird. Einmal im Monat, zur Zeit ihrer fruchtbaren Tage, durchlebt sie auf abartige Weise ihre “Zeremonie”.

Am Ende nichts weiter als eine Vergewaltigung unter den Augen der jeweiligen Ehefrau, die mit auf dem Bett sitzt und die Arme der Magd festhält, während diese im Schosse der Ehefrau auf dem Bett liegt und ihr in die Augen blicken kann. Defred lernt Nick kennen, den Fahrer vom Kommandanten. Sie findet heraus, dass er ein Auge ist und für Gilead spioniert. Sie kommen sich näher und er ist am Ende vermutlich der Vater ihres Kindes. Vertrauen kann sie fast keinem. Der Kommandant versucht eine Beziehung zu Desfred aufzubauen. Er spielt mit ihr Scabble und führt sie mehrmals aus und verbringt den Abend / Nacht mit ihr. Er braucht Nähe, Zweisamkeit, Leidenschaft. Warum? Weil er keinen mehr hoch bekommt beim stumpfen rein raus während der monatlichen Zeremonie.

Seine Frau findet es aber heraus und lässt ihre Wut an Desfred freien lauf. Doch glücklicherweise ist diese bereits schwanger, aber vermutlich nicht mit dem Kind von ihrem Mann, da der mit hoher Wahrscheinlichkeit Unfruchtbar ist. Nick erfährt von der Schwangerschaft und genauso auch Tante Lydia, die Desfred am liebsten in Watte packen möchte. Denn Schwanger zu sein ist in der Zeit das beste, was einer Magd passieren kann. Neun Monate wird sie beinahe auf Händen getragen, sofern sie sich an die Regeln hält. Desfred und die anderen Mägde werden in der letzten Folge der ersten Staffel zusammengetrieben und sollen Deswarren steinigen, da sie ihr Kind, welches Sie für ihren Kommandaten geboren hat, in Gefahr brachte. Sie wollte mit dem Kind von einer Brücke springen. Doch die Mägde weigern sich. In einer sehr ergreifenden Szene lassen alle die Steine fallen und entschuldigen sich bei Tante Lydia. Sie sind sich in dem Moment bewusst, dass sie dafür bestraft werden. Tante Lydia flippt etwas aus und schickt alle zurück in ihre Häuser. Man sieht einen Pulk von Frauen durch die Straße laufen. Die Kamera zeigt Desfred und hinter ihr verteilen sich die anderen Mägde. Sie laufen in beinahe Zeitlupe daher und es spielt der Song ” Feeling Good von Nina Simone”. Gänsehausmoment.

Sie sind sich in dem Moment bewusst, dass sie dafür bestraft werden. Tante Lydia flippt etwas aus und schickt alle zurück in ihre Häuser. Man sieht einen Pulk von Frauen durch die Straße laufen. Die Kamera zeigt Desfred und hinter ihr verteilen sich die anderen Mägde. Sie laufen in beinahe Zeitlupe daher und es spielt der Song ” Feeling Good von Nina Simone”. Gänsehausmoment. Desfred wird am Ende von den Augen abgeholt und weggebracht. Keiner weiss, was jetzt passieren wird, aber es wird nichts gutes sein.

Luke und Moira sind in Kanada. Weg von Gilead, weg von allem. Auf der Flucht und endlich in Sicherheit. DesGlen kommt in die Kolonie und muss radiaktiv verseuchte Erde schaufeln. Wird sie es überleben?

Es wird einem schnell klar, dass Serena Joy nur eins will, Mutter sein. Koste es, was es wolle.

Ich bin sehr sehr süchtig nach der Serie. Ich werde mir noch die zwote Staffel reinziehen und ich spiele sogar mit dem Gedanken mir die dritte anzusehen, indem ich mir für einen Monat Apple+ hole für 4,99 EUR. Ja, so süchtig macht die Serie.

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